Agatha Lira

Raum für andere Creatorinnen schaffen

Agatha Liras Produktionsarbeit spiegelt wider, was sie aus ihren ersten Erfahrungen vor der Kamera gelernt hat.

Ein anderes Verhältnis in der Produktion

Agatha erklärte, dass frühe professionelle Drehs einer Darstellerin manchmal nur ein kleines Honorar und wenig Material zur späteren Nutzung ließen. Mit ihrem eigenen Produktionsvorhaben wollte sie ein anderes Arbeitsverhältnis anbieten.

Im Mittelpunkt standen für sie Videos und zugleich Raum für andere Frauen, ihre Arbeit zu bewerben. Die Idee war praktisch: Produktion und Sichtbarkeit sollten sich gegenseitig unterstützen, auch über das Ende eines Drehs hinaus.

Sichtbarkeit als Teil der Arbeit

Sie erzählte, dass sie das Instagram-Profil ihres Produktionsunternehmens und ihre eigene Sichtbarkeit auf Plattformen nutze, um andere Creatorinnen vorzustellen. Zur Begleitung gehörte nach ihrem Bericht, Menschen dabei zu helfen, Inhalte zu einem tragfähigen Teil ihres Berufslebens zu machen.

Diesen Ansatz verband sie mit der Unterstützung, die ihr am Anfang gefehlt habe. Das Produktionsvorhaben war damit mehr als ein zusätzlicher Dreheintrag: Sie konnte mitgestalten, wie andere Darstellerinnen ihre Arbeit zeigten und bewarben.

Beständigkeit hinter dem fertigen Beitrag

Wenn Agatha über Wachstum sprach, betonte sie regelmäßige Werbung. Etwas einmal zu veröffentlichen und dann liegen zu lassen, reiche ihrer Ansicht nach nicht aus, um ein dauerhaftes Publikum aufzubauen. Kommunikation verstand sie als fortlaufende Aufgabe.

Sie widersprach außerdem der Vorstellung, Content-Produktion sei mühelos. Besonders hob sie Disziplin und Kreativität hervor: Zwischen Drehs gehe die Arbeit weiter, mit der Entwicklung von Ideen und dem regelmäßigen Bemühen, das Publikum einzubeziehen.